Wir über uns
Die Idee eine Hexenzunft zu gründen entstand im Herbst 1995 an einem Wirtstisch.
Nach langen Diskussionen legte man die Farben des Häses fest. Am 11.11.1995 wurde die jetzige Maske in Auftrag gegeben. Als im Januar 1996 die Hexenklamotten fertig waren, fragte man bei drei Umzügen( Biberach, Oppenau und Achern) an, bei denen man schließlich auch mitlaufen durfte. Damit erschufen die Gründungsmitglieder
Sandra Doll, Frank Schmitz und Gregor Olejnik die Hexenzunft Schelmle Hexe Schutterwald.
Der Zunftname, für den man sich entschied, basiert auf einem historischen Hintergrund. Nachzulesen ist die wahre Begebenheit in der Schutterwälder Chronik. Dort steht geschrieben, dass ein Altenheimer Pfarrer Namens Joh. Heinrich Büttner ( 1634 - 1725) folgenden Absatz im Pfarrbuch notiert hat. " Anno Domini 1660 wurde angenommen, dass die gebürtige Schutterwälderin Barbara Bührlein vom Teufel besessen sei. Sie wurde der Hexerei angeprangert, worauf sie sich in ihrem eigenen Haus aufgehängt und erwürgt hat. Danach wurde Sie vom Dorns abgeschnitten und s´war ein Sechsförmiges Fass unter sie gestellt, dass sie alsbald ins Fass gefallen, zugeschlagen und sieben Tage sieben Tage im Haus stehen gelassen wurde. Der erhängte Leib wurde durch den Scharfrichter auf dem öffentlichen Schelmenwasen geführt und begraben.
"Aufgrund dieses Ereignisses entschied man sich für den Namen" Schelmle Hexe Schutterwald " Nach der ersten Fasnachtskampagne kamen dann auch viele neue Mitglieder hinzu. Ein Jahr später stieg die Zahl der Mitglieder auf über fünfzehn an. Nach einer zähen Anlaufphase gliederte sich die Zunft in den Fasnachtsregelkreis ein. Außerhalb der Fasnachtszeit trifft man sich regelmäßig in einer Stammwirtschaft. Man nahm auch an etlichen dörflichen Veranstaltungen außerhalb der Fasnacht teil .Im Oktober 1998 wurde aus den Freien Schelmle Hexe Schutterwald der Verein Schelmle Hexe Schutterwald e.V.

